by Nives Konik

 

Die Landung des Sternguckers

Eine phantastische Geschichte in drei Phasen

Dies ist die Geschichte einer Landung.

Nicht irgendeiner Landung. Nein, einer ganz Besonderen.
Vielleicht denkst du jetzt an die erste Mondlandung oder an die erste Landung eines Flugapparates, aber hier wirst Du an einer viel wichtigeren Landung teilnehmen. Stell Dir nur vor, wichtiger als die Mondlandung.
Die Landung des Sternguckerkindes.
Bei dieser Landung hatten auch viele Menschen Anteil. Ganz wie bei der Mondlandung gab es viel vorzubereiten und die Hauptpersonen an Bord des Raumschiffes hatten alle Hände voll zu tun alles rechtzeitig zu schaffen. Ganz kurz will ich Dir hier die Besatzung vorstellen.

Am Steuer ist Mama Sonnenschein.
Der tapfere Copilot ist Papa Hat-noch-Zeit
Die Navigatoren
und Lotsen sind
Oma Fernweh
Oma Hitzig
& Opa Sliwoviz
Klein-Onkel HipHop
Tante Jojo & Onkel Cookie

Dann sind da noch zahlreiche Passagiere mit an Bord. Und nicht zu vergessen das zahlreiche Bodenpersonal, dass mit seiner tatkräftigen Unterstützung und seinen Vorschlägen so manche brenzlige Situation gerettet hat.
So, im Kurzen weißt Du nun mit wem Du es überhaupt zu tun hast in der Geschichte. Wie das Ganze seinen Lauf nahm siehst Du dann gleich.

Phase 1

Die Vorbereitungsphase

 

 

Weihnachten 1997

Wie jedes Weihnachten machte sich Tante Jojo auf den Weg in das Staedtchen im Sueden. Sie wohnte nun seit geraumer Zeit in einer fernen grossen Stadt im Norden. Dort war es unglaublich kalt. Also freute sie sich endlich wieder in das liebliche Land ihrer Kindheit zu fahren. Denn nicht nur die Landschaft dort wuerde sie willkommen heissen, sondern auch ganz besondere Menschen warteten dort auf sie. Und was noch auf sie wartete, dass wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Etwas Wundervolles und Einzigartiges nahm seinen Lauf, aber jetzt wollen wir noch nichts davon verraten. Noch steht Tante Jojo am Bahnhof und wartet auf Mama Sonnenschein und Papa Hat-noch-Zeit. Natuerlich hatte Papa Hat-noch-Zeit keine Eile mit dem Abholen der Tante Jojo, also schaute sie sich ein bisschen um. Das Staedtchen war schon beinahe 800 Jahre alt. Eine alte Stadtmauer aus grossen Steinbloecken ragte ueber dem geschlaengelten Fluss. Das Staedtchen war ein geteiltes Staedtchen. Der Fluss teilte das Land und auch das Staedtchen. Die Menschen in dem Staedtchen aber hatten Bruecken gebaut, so konnten sich alle immer besuchen. Das war gut so, denn es waren nicht viele Menschen, und so hatten sie die Moeglichkeit ihre Geschichten auch den Leuten auf der anderen Seite des Flusses zu erzaehlen. Denn wer will schon immer die gleichen Geschichten hoeren. Viel Zeit hatten sie jedoch nicht Geschichten zu erzaehlen, denn sie mussten auf ihren Bergen arbeiten. Die Berge hatten die Menschen in Terassen geteilt, so konnten sie ihre Fruechte besser ernten. Das ganze Land war uebersaeht mit Terassen , und auf den Terassen spriessten uepige Pflanzen. Die Pflanzen wurden begossen, geschnitten, und wieder begossen und wieder nachgeschnitten, bis am Ende leuchtende Fruechte in vielen Farben wie Rot, Blau, Gelb und Rose an den Pflanzen hingen. Das war eine Freude.
Man konnte so allerlei mit den Fruechten anfangen.

Aber zurueck zu Tante Jojo, die da noch immer am Bahnhof auf ihre Abholer wartete, und so langsam genug von ihren Beobachtungen der Umgebung hatte. Aber da kamen sie auch schon um die Ecke gebogen mit ihrem riesengrossen, schwarzen, glaenzenden Sternmobil. Das war ein Wiedersehen. Mit Umarmungen, Kuessen,
Nicht-mehr-loslassen-wollen und ueberhaupt strahlenden Gesichtern.
Nachdem sich alle dann schon zum achten mal umarmt hatten, wollte Papa Hat-noch-Zeit aber dann doch langsam nach Hause und so wurde das Gepaeck in den Laderaum des Sternmobils gepackt und los gings.

Daheim angekommen im Himmelblau-Haus sassen sie und redeten Unsinn.
Du weisst schon, so den ueblichen Unsinn den Erwachsene so reden. Ueber die Gesundheit, die Arbeit, ueber Plaene fuer irgendwann und so weiter. Nachdem sie dann genug darueber erzaehlt hatten, schauten sie sich lange an und alle wurden ganz still.
"Seltsam", dachte Tante Jojo. Dachte sich aber nichts weiter.
Papa Hat-noch-Zeit stand auf, um eine Begruesssungsflasche voll von Glitzergetraenk zu holen fuer Ihren Gast. Dabei streifte sein Blick
Mama Sonnenschein ganz sorgenvoll.
Und wieder dachte Tante Jojo "wie seltsam", sagt aber nichts zu den beiden, die nun ganz in ihrer eigenen Welt versunken zu sein schienen. Den lautlosen Gespraechen, die die beiden fuehrten, konnte sie nicht folgen. Aber das machte nichts, denn schon bald stand ein glitzerndes Glas mit pupurrotem Getraenk vor ihr. Das tat nach der langen Reise so gut. Und so widmete sie sich dem Glitzern. ganz nah beiander

Nach einiger Zeit von wortlosen beredeten Blicken ging
Papa Hat-noch-Zeit nochmals in das Staedtchen, um sich mit anderen Menschen zu treffen. Den wahren Grund, warum er die beiden Frauen nun allein liess, denn ahnte Tante Jojo da noch nicht. Sie sollte naemlich in das grosse Geheimnis eingeweiht werden. Haette sie gewusst, dass es soweit war, sie waere ganz aufgeregt hin-und hergesprungen, so aber sass sie vor ihrem glitzernden Glas und laechelte entspannt
Mama Sonnenschein an.
Mama Sonnenschein laechelte freudig zurueck, aber eine kleine Wolke hinderte sie daran ihr Sonnenscheinlaecheln ganz zu entfachen. Sie wurden beide ganz aufgeregt, aber nur eine von ihnen wusste warum ueberhaupt.

Irgendwann hielt es Mama Sonnenschein vor Aufregung nicht mehr aus und sie blickte Tante Jojo lange ins Gesicht und meinte :
"Wir erwarten einen Sterngucker."
Hui, diese Nachricht schlug ein wie ein Blitz. Tante Jojo war ganz geblendet vom ploetzlichen Leuchten, dass da im Himmelblau-Haus auftauchte. Das war ja nun eine Nachricht, wie man sie nicht alle Tage hoerte, und Tante Jojo nun schon gar nicht.
Das Licht des Blitzes zwang Tante Jojo und Mama Sonnenschein zu blinzeln, und die Augen wurden ganz nass vom vielen Geblinzel. Sie umarmten sich, und dannn tauschten sie auch wortlose Gespraeche aus, ganz wie vorher Papa Hat-noch-Zeit mit Mama Sonnenschein.

Das waren Neuigkeiten. Lange noch blickten sie sich an und freuten sich ueber die Worte, die da jetzt ueberall im Himmelblau-Haus herumschwirrten.
Die Pflanzen fluesterten:"Wir erwarten einen Sterngucker".
Stofftiere schrien durcheinander :"Wir erwarten einen Sterngucker".
Und all die kleinen Luftkuegelchen im Haus flitzten herum und riefen: "Wir erwarten einen Sternengucker."
Gerade als das Sofa sein: "Wir erwarten einen Sternengucker"
verlauten liess, kam Papa Hat-noch-Zeit zurueck und blickte aengstlich umher.
Er war ja draussen bei den Menschen gewesen, aber er wollte ihre Geschichten heute abend nicht hoeren. Seine Gedanken waren ganz fest im Himmelblau-Haus gewesen. Als er dann Blitze am Himmel sah, wusste er das es geschehen war. Also beeilte er sich wieder nach Hause zu gehen. Voller Sorge lief er die Treppen hinauf, und hoerte gerade noch die Worte des Sofas. Aber die Sorge war umsonst gewesen. Der Blitz hatte keinen Schaden angerichtet, wie das manche Blitze bei anderen Gelegenheiten auch schon mal tun. Nein, alles war an seinem Platz nur das Leuchten in den Gesichtern der beiden Frauen hatte ganz ungeheuerlich zugenommen. Es sah genauso aus wie das Leuchten von ganz kleinen Blitzen, aber eben nicht auf einem Feld, oder im Wald sondern in ihren Gesichtern.
Er setzte sich zu ihnen, und das Leuchten machte auch bei ihm keinen Halt. Bevor er sich versah war das Leuchten auch auf seinem Gesicht.

Ich kann dir sagen, das war ein Leuchten im Himmelblau-Haus. Draussen liefen Menschen vorbei und wunderten sich ueber dieses Licht, liefen kopfschuettelnd weiter, und merkten gar nicht das ein klitzekleines bisschen von dem Leuchten sich auch in ihr Gesicht geschlichen hatte. Und das war doch sehr verwunderlich.

Drinnen aber wurde noch mehr rotes Glitzergetraenk geholt, denn all das Lachen, Freuen und Leuchten hatte die drei durstig gemacht. Als die Nacht dann immer weiter hereinbrach, wurden ihre Stimmen immer leiser und leiser. Muedigkeit ueberkam sie, und sie ueberliessen sich dem Schlaf.
Der Schlaf nahm sie mit ins Reich der Traeume, aber draussen in der Nacht fluesterte der Mond immer wieder ganz leise zum
Himmelblau-Haus hinunter:
"Wir erwarten einen Sterngucker".

Jetzt kam die Vorbereitungsphase ein bisschen mehr ins Rollen.

Ein Plan musste entworfen werden. Papa Hat-noch-Zeit und
Mama Sonnenschein wussten das es ohne eine vernuenftige Besatzung nicht gehen wuerde. Wie aber konnten sie sicher gehen, dass die Besatzung, die sich herausgesucht hatten mit ihnen auch losfliegen wuerde. Sie wollten sichergehen, dass alle Personen, die gebraucht wurden auch wirklich fuer ihren Sterngucker da sein wuerden.
Mit rauchenden Koepfen sassen die beiden da, Berge von Papier vor sich und jeder von ihnen hatte einen Bleistift in der Hand. Ueberall um sie herum lag schon zusammengeknautschtes Papier. Das war nicht so einfach. Papa Hat-noch-Zeit war zwar als grosser Erfinder und Maschinenbaendiger beruehmt, aber dieses Problem war nicht so mechanisch wie er sich das gewuenscht haette. "Menschliche Ablauefe sind so viel schwerer vorauszusagen", meinte er zu Mama Sonnenschein. "Wir brauchen also einen guten Plan". Er wusste auch, dass immer etwas Unvorsehbares passieren konnte, sie wussten beide wie unschoen so etwas war. Also wollten sie dieses mal einen perfekten Plan haben.
Wieder beugten sie ihre Koepfe tief ueber das Papier, und malten neue Plaene. Es wurde einfach Zeit, das die Crew festgelegt wurde.
Auf einmal blickte Mama Sonnenschein auf und rief : "Ich hab's."
Sie redeten aufgeregt ueber Mama Sonnenscheins Plan und ihre Gesichter gluehten vor Aufregung. Das war ein toller Plan.
So wuerden sie es machen.

Das Weihnachtsessen stand auf dem Tisch im Himmelblau-Haus.

Alles gab es da, in viele kleine Schaelchen waren da allerlei Sorten an Gemuese und wuerzigen Leckereien verteilt. Und wie das duftete im ganzen Haus. Einfach himmlisch.Papa Hat-noch-Zeit und Mama Sonnenschein haben alle eingeladen. Die beiden hatten naemlich einen Plan fuer den heutigen Abend, und so hatten sie versucht die zukuenftige Crew an ihren Tisch zu bekommen. Mama Sonnenschein kannte ihre Crew und wusste daher, das Essen dabei nicht fehlen durfte. Oma Fernweh aber hatte das Fernweh allzusehr gepackt. So konnte sie an diesem Abend nicht da sein. Sie war aber schon eingeweiht in das grosse Geheimnis und hatte nach gruendlicher Ueberlegung das Angebot der beiden angenommen. So ein Angebot konnte man nun wirklich nicht mehr ablehnen. In einem fernen, heissen Land segelte sie ueber die Meere, und war in Gedanken doch im Himmelblau-Haus bei Papa Hat-noch-Zeit und Mama Sonnenschein.Die restliche Besatzung war also an diesem ersten Weihnachtsfeiertag zum gemeinsamen Essen gekommen. Fein herausgeputzt, in ihren besten Festtagskleidern, sassen sie nun alle da. Oma Hitzig, ein kleines Persoenchen, dass die ganze Welt mit ihrer Stimme in Bewegung setzen konnte, Opa Sliwoviz, der Oma Hitzig immer genuegend Raum liess zum Erzaehlen, indem er sich auf das Zuhoeren und Schnapschennippen beschraenkte. So waren sie beide beschaeftigt und zufrieden, wenn sie zusammensassen. Zu diesem besonderen Anlass hatte sich auch
Klein-Onkel HipHop in seine Schlabberhose, sein Schlabber T-Shirt und seinen Schlabberpulli gestuerzt, um leicht gelangweilt und laessig, aber doch neugierig, mit am Tisch zu sitzen. Er dachte wohl, er haette da einen ganz besonders langweiligen Abend vor sich, aber da sollte er sich noch taeuschen. Dann war da noch Tante Jojo, die um das riskante Vorhaben der beiden Gastgeber wusste, und deshalb diesmal wirklich aufgeregt hin-und herhuepfte.
Das Essen begann und alle fingen an, sich mit Leckereien vollzustopfen. Dazu gab es allerlei Getraenke, die allen gut schmeckte. Waehrend dem Essen musste Mama Sonnenschein darauf achten, das die vorwitzigen Stofftierchen oder die Pflanzen nicht alles verrieten. Also blickte sie immer besorgt um sich, damit sich da keiner vorwagte.
Aber sie hatte wohl nicht gut genug aufgepasst, denn Oma Hitzig war nun mal ein ganz gewitztes, cleveres Persoenchen, und so erhaschte sie dann doch das Kuechenbueffet wie es anfing :" Wir erwarten........."

Mehr brauchte sie nicht zu wissen, um ihre kleinen grauen Zellen auf die Reise zu den anderen Woertern, die zu diesem Satz gehoerten, zu schicken. Ganz eindeutig sprangen sie Oma Hitzig in den Schoss, und lange bevor Mama Sonnenschein ihre schoenen Worte, ueber denen sie so lange gebruetet hatte hervorkramen konnte, war Oma Hitzig schon im Bilde und voller Freude. Sie wusste es einfach was in einem Satz, der mit "Wir erwarten…."anfing, folgte. Sie war ja eine Eingeweihte aus vergangenen Tagen. Zu einer Zeit als sogar Mama Sonnenschein und Papa Hat-noch-Zeit noch gar nicht auf dieser Welt waren.Opa Sliwoviz war da ein anderer Fall. Man musste da schon direkter werden, um ihn auf die richtige Faehrte zu bringen.Worte flutschten ja immer so schnell umher. Also sagte Mama Sonnenschein nun schon viel mutiger als bei den ersten malen: "Wir erwarten einen Sterngucker."
Opa Sliwoviz verstand die Welt nicht mehr. Es verschlug ihm regelrecht die Sprache, waehrend Oma Hitzig schon zu Mama Sonnenschein ruebersprang, um sie ganz fest in ihre Arme zu nehmen. Klein-Onkel HipHop tat so, als ob er nichts gehoert hatte. Solange Opa Sliwoviz keine massgebliche Reaktion zeigte, wuerde er das auch nicht tun. Tante Jojo springt jetzt auf und laechtelt alle an. Die drei Frauen freuen sich, lachen und machen Plaene fuer die Landung, die bevorsteht. Opa Sliwoviz hat immer noch kein Wort gesagt, selbst als die Frauen nach einiger Zeit wieder aufgehoert haben vor Freude herumzulaermen.
Nun werden aber alle ungeduldig, und Papa Hat-noch-Zeit ist auch schon ein bisschen besorgt um Opa Sliwoviz.
"Opa Sliwoviz, sag doch mal was." Fordern ihn alle auf.
Selbst Klein-Onkel HipHop dauert es zu lange, und so hat er die Ankuendigung und das Angebot einfach alleine, ohne auf Opa Sliwoviz Reaktion zu warten, angenommen.
Alte Leute waren einfach seltsam, das sie immer so lange brauchten, um etwas zu entscheiden. Er verstand es nicht. Aber das machte nichts. Fuer ihn machte nun alles Sinn, und er fand es einfach toll und cool.
"Opa Sliwoviz, sag doch jetzt endlich was.", meint nun aber auch
Oma Hitzig.
"Haettest Du gerne ein kleines Schnaeppschen", fragt sie ihn.
"Nein, ich moechte keinen", sind Opa Sliwoviz erste Worte nach einer langen sprachlosen Zeit. Das konnte doch gar nicht sein, dachte er so bei sich. Landungen kommen doch nicht so ueberraschend.

Auf einmal aber errinnerte er sich . Er errinnerte sich an Landungen aus laengst vergangenen Tagen, und musste einfach, zuerst Oma Hitzig und dann alle in der Runde, verschmitzt anlaecheln. Seine Backen gluehten wie rote Aepfel, und nach einiger Zeit laechelte er alle mit genau dem gleichen Laecheln an, dass die anderen auch schon im Gesicht trugen. Sagen wollte er aber nichts. Zumindest nicht so schnell und nicht so bald, aber er war es ja auch nicht gewohnt so viel und so schnell zu reden. Die Hauptsache war ja das alle ihr Angebot noch am gleichen Abend freudig annahmen und den Vertrag unterzeichneten.Fuer ihr promptes Unterzeichnen gab es auch ein ganz besonderes Geschenk von Mama Sonnenschein. Ein Bild des Sternguckers aufgenommen im Weltall. Das Bild war ganz schwarz mit weissen Sternchen ueberall, und da ganz klein und zusammengedrueckt in der Mitte des Bildes war ein weisser Schatten zu sehen.
"Ich dachte wir bekommen einen Sterngucker und nicht ein Entchen" war
Klein-Onkel HipHops einzigster Kommentar, als alle sich ueber das Bild beugen. Die Erwachsenen laecheln sich verschwoererisch an. Ja, ja was Klein-Onkel HipHop nicht wusste war, dass das letzte Entchen, wie er es bezeichntet, in dieser Crew Klein-Onkel HipHop selber gewesen war. Deshalb mussten alle auch bei Klein-Onkel HipHops Bemerkung lachen.
Obwohl also Mama Sonnenscheins Plan fuer das Anheuern der Crew nicht so verlaufen war wie sie es geplant hatte, war sie doch zufrieden wie alles gekommen war. Sie war dem frechen blauen Kuechenbuffett auch gar nicht mehr boese, dass es so Vorlaut gewesen war.
Es war gut so, und jetzt konnten sie auch guten Gewissens der Zeit die Fuehrung ueberlassen.